Die BühnenBotanisches MuseumHumboldts Grüne Erben. Führung durch die Ausstellung mit den Ausstellungskuratoren Prof. H. W. Lack, Direktor am Botanischen Garten und Botanischen Museum Berlin-Dahlem oder Kathrin Grotz, Museologin am Botanischen Garten und Botanischen Museum Berlin-Dahlem Pflanzen der Götter, Liebeskräuter, Zauberpflanzen Blütenkränze der Pharaonen Bibliophile Kostbarkeiten Auf Abenteurerspuren zu Erzählschätzen mit Christine Lander MuseumshofDer Gitarrist Kim Efert und der Saxophonist Peter Ewald vom Duo Brasil haben sich ganz dem Bossa Nova verschrieben. Die beiden bekannten Musiker der Berliner Jazzszene haben sich intensiv mit der brasilianischen Musik beschäftigt und werden auf den Pfaden von Antonio Carlos Jobim und Joao Gilberto durch die laue Sommernacht führen. Professor Aloisius Schmelztiegel - der Ornithologe... „Grünes Herz“, Märchen aus den Wäldern und Gärten der Welt von Iwan aus der Erbse und Wassilisa mit dem goldenen Haar, von Petrosinella, der italienischen Rapunzel und anderen märchenhaften Gewächsen, vergnüglich erzählt von Sabine Kolbe vom Erzähltheater FabulaDrama. Später am Abend heißt es dann „Vom schlauen Bäuerlein und anderen gewitzten Erdbewohnern“: Schelmische Betrügereien, amouröse Begebenheiten und köstliche Verwechslungen in Märchen aus aller Welt. Ein augenzwinkerndes Erzähl- und Zuhörvergnügen, das ganz auf die poetische Kraft des gesprochenen Wortes und die Imaginationsfähigkeit der Zuhörer setzt. Samenstube Das Duo Silke Lange (Akkordeon) und Anne Müller (Violoncello) lernte sich während des Studiums an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin kennen. Seit fast zehn Jahren verwirklicht es gemeinsam musikalische Projekte. Gespielt werden Musettewalzer, Tango und Klezmer, aber auch Werke von Haydn, Brahms, Verdi und Strauß. Amerika-Teich Wenn der Tag sich neigt, wenn der Abend herandämmert, wenn die muntere Forelle im Bach an der Angel zappelt, dann können Sie die nackte Diana beim Bade belauschen, können hören, wie das Fischermädchen in ihrem Boot vom sehnsüchtigen Freier an Land gelockt wird, wie seine Lieder leise durch die Nacht zu ihr hinflehen, wie der Mond mit seinem Licht die Erde still küsst und wie über allen Wipfeln Ruh einzieht. Die schönsten Lieder zum Abend und zur Nacht von Franz Schubert, Robert Schumann und Edward Grieg singt der Berliner Bassbariton Martin Backhaus. RosenpavillonDie Rose ist die am häufigsten besungene Blume, denn von der Antike bis heute fasziniert sie Dichter und Musiker in allen Ländern. Als universelles Symbol jeder Form der Liebe taucht sie gleichermaßen auf in Liedern über Verliebte und Verführte, über die Schönheit von Frühling und Sommer, in Schlaf- und Kinderliedern, und als Symbol des Göttlichen in Weihnachtsliedern und Arien. Die Berliner Harfenistin Eva Curth präsentiert unter dem Motto „Meine Liebe ist wie eine rote Rose“ einen musikalischen Kranz der schönsten Lieder rund um diese Blume (My love is like a red, red rose/Last rose of summer/Oh du schöner Rosengarten/Sah ein Knab’ ein Röslein stehn/ Es ist ein Ros’ entsprungen/Guten Abend, gut’ Nacht u. a.). „Nimm eine Rose und nenne sie Lieder“ – das Ensemble Lingua Cantat lädt ein in die Welt der Rosen. Im Zentrum steht ein Ausschnitt aus dem Märchen „Die Nachtigall und die Rose“ von Oskar Wilde. Dazu kommt bekannte und unbekannte Lyrik und Prosa von Goethe, Heine u.a. sowie Gedichte aus der islamischen Welt. Die Musik der Pianistin Anna Wizisla begleitet, kommentiert und kontrastiert die Lesung. Eine Spezialität des Ensembles ist die enge Verschränkung von Text und Musik. BaumschuleDie Herren bringen eine Reihe musikalischer Köstlichkeiten und ironischer Geschichten der 20er und 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts zum Vortrag, die von der Liebe – Triebe – Hiebe - Problematik handeln. Mit Thomas Braun (Gesang, Violine und Flügelhorn), Johannes Pistor (Gitarre und Gesang) und Sebastian Sarfert (Kontrabass und Gesang) treten dabei herrlich gut aufgelegte, vorzüglich gekleidete, swingend singende Künstler auf, die mit ihren Liedern und Stücken wie „Mein kleiner grüner Kaktus“ das Publikum verwöhnen. Der junge Landschaftsgärtner Nico Gustke vom Botanischen Garten baut in diesem Bereich eine Kräuterspirale auf. Das ist ein Beet, das nicht nur die Fläche, sondern auch die Höhe als dritte Dimension ausnutzt. Auf diesem Beet werden Kräuter mit unterschiedlichen Boden- und Lichtansprüchen kultiviert: Pflanzen der Wasserzone ganz unten in einem Mini-Teich (Brunnenkresse, Wasserminze etc.), in der Feuchtzone wachsen Petersilie, Schnittlauch und Kerbel, in der "normalen" Zone werden Pflanzen mit humosem Boden- und halbschattigem Lichtanspruch angebaut wie Zitronenmelisse und Pimpinelle, und in der auf der Spitze angesiedelten Mittelmeerzone wachsen auf einem gut drainierten, steinigen Boden Kräuter des trockenen Mittelmeerklimas wie Rosmarin, Thymian, Salbei, ausdauerndes Bohnenkraut etc. Brigitte Kanacher-Ataya vom Botanischen Garten sowie Beate Senska und Boris Smalla werden die Anwendungsmöglichkeiten der Pflanzen in der Kräuterspirale erläutern. WetterstationDas Quartett la-bella-musica spielt Melodien und Lieder aus Italien: Über amore und vino rosso, von Adriano Celentano bis Eros Ramazotti, von Puccinis Arien bis zu Mandolinenklängen aus Napoli. Italienische Musik quer durch alle Stile, passend zur sommerlichen Atmosphäre, locker, leicht und unkompliziert. Una musica für’s dolce vita. Der geniale Violinevirtuose Martin Weiss mit seinem Trio "String Matrix" und einer Hommage zum 100. Geburtstag von Django Reinhardt. In seiner Hommage besticht Martin Weiss sowohl an der Violine wie auch an der Gitarre durch Brillanz und großen musikalischen Ideenreichtum. Begleitet wird er von dem erstklassigen Gitarristen Gigi Reinhardt aus dem französischen Elsass und seinem jahrelangen Sideman und musikalischem Partner André Loos am Kontrabass. Erleben Sie ein mitreißendes Livekonzert voller Kraft und tiefer Passion, das berührt und mitten im Herzen Spuren hinterlässt. Das Malenki Fun Orchester wurde 1999 in Berlin gegründet. Malenki (russ. klein) deutet auf den kleinen Mann mit großer Stimme hin, den Vater dieses musikalischen Projektes. Stimmgewaltig und mit großem Einfühlungsvermögen vermittelt der ukrainische Sänger und Gitarrist Igor Savitski einen Eindruck von dem musikalischen Reichtum der osteuropäischen Kultur und zeigt, wie nahe sich Blues und die Leidenschaft der "russischen Seele" sind. Fun steht für Spaß an der musikalischen Improvisation. Das Orchester verschmilzt amerikanisches Swingfeeling mit russischen Romanzen und Zigeunermusik zu einem kraftvollen Gesamtbild, das Raum lässt für leise und verträumte Töne. AlpengartenFrieder Simon, geboren 1936, ist Handpuppenspieler und Puppengestalter. Seit 1964 wirkt er in Halle/Saale als Alleinspieler. Er ist mit seinem ORIGINAL KUNSTFIGUREN- & CASPERTHEATER LARI FARI den Traditionen sächsischer Puppenspieler verpflichtet. Neben der geschlossenen Form großer Stücke benutzt Frieder Simon auch die offenen Formen des Volksfest- und Jahrmarkt-Spiels, die er gelegentlich durch Gesangs- und Instrumentaleinlagen bereichert. Obwohl er für seine Aufführungen meist traditionell überlieferte Vorlagen benutzt, gibt es bei ihm keinen schriftlich fixierten Text. Verschiedene Ausstattungen und Inszenierungen an staatlichen Theatern sowie zahlreiche Gastspiele im In- und Ausland haben ihn und seine Bühne über seinen Wirkungskreis hinaus bekannt gemacht. Ausgezeichnet als "Bester Puppenspieler Deutschlands" gehört Frieder Simon zu den wenigen zeitgenössischen Puppenspielern, die ein klassisches Figurentheater-Repertoire für Erwachsene pflegen. ObstgartenDie Jazz-Garde: Drei professionelle Musiker mit Witz, Charme und eigenem Stil bieten ein breitgefächertes Programm aus Swing und Latin, Dixieland, internationalem Folk, französisch Musette und vielem mehr auf den verschiedensten Instrumenten. Mitreißende Klänge mit Kontrabass, Akkordeon und Banjo auf hohem Niveau führen musikalisch um die ganze Welt. Inzwischen bekannt und legendär nicht nur als Hausband der Bundesgartenschau 2009 in Schwerin. Ein Trio für alle Fälle, das sich nicht nur hören, sondern auch sehen lassen kann.
Schultz`ens Siedlerhof Obstbau & Privatbrennerei aus Werder Angeboten werden preisgekrönte Obstbrände und Liköre sowie der prämierte Obstwein.
Die WegebespielungenJapanischer Pavillon Lasenkan ist eine phonetische Umschrift aus den japanischen Zeichen für Spirale und Raum. Das Lasenkan Theater Berlin wurde gegründet, um eine moderne Theaterform an den Grenzen von Sprache und Kulturen zu entwickeln. Die Inszenierungen verbinden Technologie, Körper, Sprache, Tradition und Kultur im Bemühen ein neues Bewusstsein dafür zu schaffen, wie sich diese Elemente wie eine Spirale in Raum und Zeit verändern. Zur Botanischen Nacht spielen drei Künstler – inspiriert von einer japanischen Geschichte - auf der japanischen Trommel und Flöte, begleitet von Tanz und Gesang. Feenlandschaft Incanto Erlebenskunst: Vergessen und im Nebel versunken liegt ein Reich voller Schönheit und Magie. Wir befinden uns in der Welt der Elfen, Feen und Trolle. Trolle spielen eine zentrale Rolle in vielen nordischen Märchen und Mythen. Am liebsten tarnen sie sich als Berglandschaften oder Steine. Es gibt riesengroße und winzig kleine Exemplare und meist treiben sie allerlei Unfug. Nehmen Sie sich also vor ihm in Acht. Er interessiert sich zwar nicht für Ihre Handtasche, aber vielleicht für Ihre hübsche Nase. Seine ist schließlich etwas knollig geraten. Besänftigen lässt er sich am liebsten von seiner Begleiterin, einer wunderschönen Waldfee. Ihre Sanftmut und ihr anmutiger Tanz stimmt ihn zahm und friedlich. Arboretum IJohannes Müller wurde in Templin geboren, spielt seit seinem sechsten Lebensjahr Geige und studierte an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“' Berlin und der Rostocker Musikhochschule. Er spielte u.a. im Orchester der Komischen Oper Berlin und im Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt / Oder, ist regelmäßig bei den Berliner Symphonikern und der Kammersinfonie Berlin sowie in Jazz - und Kammermusikensembles tätig. Rebengang Jörg Jüsche als Bacchus sucht mit Wein und Trauben Sorgen zu verscheuchen, seien sie groß oder klein. Berauschend ist seine Kraft und Sinnlichkeit, sein Wesen. Dieser heitere, aber auch dämonische Gott der ewigen Jugend darf auf keinem Fest fehlen... Sie treffen ihn hier, aber nehmen Sie sich in Acht und Ihre Damen an die Hand - und lassen Sie sich verführen zu sommernächtlichen Spielen in Bacchus Laube. Arboretum IIJeannine Lungwitz hat an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ studiert und ist seit 2004 freischaffend als Flötistin und Pädagogin an mehreren Musikschulen tätig. Seit 2005 spielt sie im Neuen Sinfonieorchester Berlin und agiert vielfältig kammermusikalisch. Sie nahm an zahlreichen Meisterkursen teil und ist Mitglied des Trio „Einfach Klassik“ und des Duo „Flautovio“.
BuchenwäldchenSo manch Liebespaar hat sich in den Rinden der umstehenden Bäume verewigt und ihnen damit ein Leid angetan. "Es ist Nacht und mein Herz kommt zu dir, hält`s nicht aus hält`s nicht aus mehr bei mir." (Christian Morgenstern). Die beiden Schauspielerinnen Marja Hofmann und Gundi-Anna Schick lesen Briefe, Geschichten, Gedichte zum Thema Liebesleid und Liebeslust. Mittelmeerhaus Lassen Sie sich verzaubern von dem Gesang der Sopranistin Antje Rux und den Klängen der Mandoline, gespielt von Mascha Belova. „Ach, was für eine wunderbare frische Luft, welcher Duft von Hibiscus. Und mitten in den Rosen schläfst du. Langsam geht die Sonne über dem Garten unter und ein sanfter Wind streicht über deine Locken. Ich möchte Dich küssen, doch…“ - mit solchen und ähnlichen Worten betören die berühmten Canzone Napoletana. Mit neapolitanischen Liedern der Zeit von 1870 bis 1930, dargebracht in originaler Besetzung, entführt das Duo Pura Vita an den Golf von Neapel. HauptwegDer Spreewaldkoch Peter Franke präsentiert in seiner Showküche Blumen- und Blütenträume. Essbare Blüten haben über Jahrhunderte ihren festen Platz in der Küche. So erfreute Rosenkonfekt schon die alten Römer. Bei den Stuarts in England erlebte das Kochen mit Blumen und Blüten eine Hochzeit. In Asien sind Blumen ein fester Bestandteil der Kochkunst und in der mediterranen Küche stehen beispielsweise die Blüten der Zucchini auf der Speisekarte. Zur Botanischen Nacht werden Sonnenblumen, Rosen, Dahlien, Ringelblumen, Malvenblüten, Kapuzinerkresse, Dillblüten, Chrysanthemen, Borretschblüten und Artischocken zu einem Gaumengenuss für die Gäste.
Die Eingänge und WegeUnter dem Motto „Das Blatt hat sich gewendet“ begrüßen die als Gärtner kostümierten Schauspieler Tilo Acksel, Stefan Bergatt und Fabrice Devillers beim Einlass die Gäste mit Sprichwörtern und Redensarten rund um die Botanik wie „Blumen sind an jedem Weg zu finden, doch nicht jeder weiss, den Kranz zu winden.“, „Das Kraut kenne ich, sagte der Teufel und setzte sich in die Brennesseln.“ oder „Dornen und Disteln stechen sehr, böse Zungen noch viel mehr.“ Raimund Gross wird an den großen Botaniker Adolf Engler erinnern. Unterwegs treffen die Besucher auf blumige Wesen (Magy da Silva und Julia Thiele); Demeter, die Göttin der Fruchtbarkeit, der Erde, des Getreides, der Saat und der Jahreszeiten (Marion Pletz) sowie Chloris, Göttin der blühenden Natur (Constance Debus).
Die Führungen in Gärten und GewächshäusernReise in die Griechischen BergeBoris Smalla Zauber-, Ritual- und HeilpflanzenStephanie Gasper, Reviergärtnerin im Bereich Kakteen und Sukkulenten Was Hildegard und Walahfrid wusstenBrigitte Kanacher-Ataya Riesenbambus und Schraubenbaum: Tropische Pflanzen der alten WeltProf. Dr. Albert-Dieter Stevens, Wissenschaftlicher Gartenleiter oder Henrike Wilke, Gärtnermeisterin im Gewächshausbereich Die Bienchen und die Blümchen, der Wind, der Wind ... wie Pflanzen ihren Sex erledigenBirgit Nordt Unter dem Botanischen Garten - Ein Blick hinter die Kulissen pflanzlicher VielfaltKarsten Schomaker, Leiter Technik und Umwelt Tomaten auf den Augen, Bohnen in den Ohren - grünen Redensarten auf den Grund gegangenBeate Senska Arzneipflanzen: Gegen alles ist ein Kraut gewachsenBoris Smalla/Birgit Nordt Alles was Stacheln und Dornen hat – Überlebenskampf in der Wüste Mexikos und der SaharaBoris Smalla Im Reich der Ananas und der FarneBirgit Nordt Fleischfressende Pflanzen und Reise nach AustralienBeate Senska
Feuerwerk Spät am Abend setzt ein Feuerwerk sprühende Akzente.
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